Wegen Umbauarbeiten ist der Eintritt in das Museum derzeit frei

Die Nachricht vom Tode Christoph Schlingensiefs hat das ganze Team des Deutschen Pavillons der Venedig Biennale 2011 schockiert. Unser ganzes Mitgefühl gilt Aino Laberenz und der Familie des Künstlers.
Der Schock, den Christoph Schlingensiefs Tod auslöst, ist in unserem Falle auch der Tatsache geschuldet, dass er mit so viel Enthusiasmus auf seine Einladung nach Venedig reagiert und eine Vielzahl von Ideen, Themen und Details entwickelt hat. Wir haben uns inmitten der Planungen befunden. Jetzt werden wir im Laufe der nächsten Wochen prüfen, was auf der Grundlage dieser Ideen zu tun ist.
Die Arbeit von Christoph Schlingensief wird immer noch unterschätzt. Er war einer der wichtigsten deutschen Künstler der letzten 20 Jahre und die Art und Weise wie er das Deutschsein in seiner Arbeit thematisiert hat, ist ein wesentlicher Beitrag nicht nur zur deutschen, sondern auch zur gesamten westlichen Kunst und ihrem Verhältnis zur Realität. Sein Tod und all das, was jetzt nicht mehr gesagt und getan werden kann, sind für die Kunst und die Welt ein unbeschreiblicher Verlust.
Neben der Kommissarin des Deutschen Pavillons und ihren Mitarbeitern trauert auch das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), das den Biennale-Pavillon im Auftrag des Auswärtigen Amts koordiniert.